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10 Schritte, wie du als Mama finanziell sorgenfrei wirst und trotzdem Zeit für deine Kinder hast

Ihr stehen die Tränen in den Augen. Sie sitzt allein in ihrer kleinen Küche auf einem Holzstuhl. Auch wenn ihr die 67 Jahre ihres Lebens einige Falten in Gesicht gezeichnet haben, ist sie noch immer gutmütig, lebensfroh und fit.

Doch das, was sie sieht, bricht ihr das Herz!

Der Kontoauszug, dieser dünne Zettel vor ihr, soll nun ihr ganzes Leben bestimmen? Sie atmet tief durch. Ihre Kinder sind seit Jahren ausgezogen, um sich selbst zu verwirklichen. Sie haben ihre eigene Familie gegründet. Davor hat sie sich aufopferungsvoll um ihre Kinder gekümmert. Die Kinder standen immer an erster Stelle. Nur mit großen Unterbrechungen konnte sie darum in verschiedenen, nicht besonders gut bezahlten Jobs arbeiten. Als die Kinder dann größer wurden und sie wieder mehr Zeit hatte, arbeitete sie ehrenamtlich. Sie hat sich für Kinder in Not engagiert.

Denn sie hat darauf vertraut, dass ihr Geld im Alter reichen wird. Sie ist nicht anspruchsvoll, hat keine besonderen Wünsche. Trotzdem möchte sie ihre letzten Jahre genießen. Sie möchte ihre Enkel besuchen und ihnen zum Geburtstag auch eine Kleinigkeit schenken können. Sie möchte mit ihren Freundinnen ins Theater gehen oder im Sommer auch ein paar Tage in den Urlaub fahren.

Die kleine Rente, die sie jetzt zum Leben hat, wird für nichts davon reichen! Ihr Leben lang war sie selbstbestimmt. Nun sitzt sie in ihrer Wohnung und weiß nicht weiter  …

Wie hast du für dein Alter finanziell vorgesorgt?

Die kleine geschilderte Eingangsszene ist kein Einzelfall. Besonders für Mütter ist Altersarmut kein Fremdwort. Zu klein sind die Rentenbeiträge, die sie neben der Kinderbetreuung in ihrem Halbtagsjob oder nur mit großen Unterbrechungen in die Rentenkasse einzahlen konnten. Auch unserer Generation kann es so gehen, wenn wir nichts dagegen unternehmen.

Hast du dir schon einmal deine Renteninformation angesehen? Trotz guter Ausbildung und ein paar Jobs, die ich bereits gemacht habe, sieht meine Renteninformation sehr frustrierend aus. Während der Ausbildung und als Selbstständige zahle ich nicht in die Rente ein. Zwar zählt das Studium mit zur Rentenzeit und die Kindererziehung wird teilweise zur Rente hinzugerechnet, allerdings hat das für die zu erwartende Höhe nur geringe Auswirkungen.

Welche Alternative gibt es? Ich wünsche mir eine Gemeinschaft unter uns Frauen, in der sich alle liebevoll um ihr Geld kümmern, selbstverantwortlich handeln und ihre finanzielle Situation selbst in die Hand nehmen – um sich gemeinsam zu unterstützen und für sich und ihre Kinder langfristig Vermögen aufzubauen!

Sich über soziale und ökologische Geldanlagemöglichkeiten auszutauschen, trägt zusätzlich dazu bei, dass es uns und unseren Kindern in Zukunft (finanziell) gut geht. Unsere Kinder sollen einen nachhaltigen Umgang mit Geld und die daraus resultierende finanzielle Freiheit als etwas Normales ansehen. Finanzielle Bildung gehört in ihren Alltag. Das funktioniert aber nur, wenn wir es ihnen vorleben. „Wir“ – das sind eben nicht nur Väter und andere männliche Vorbilder, sondern auch wir Mütter. Das Thema finanzielle Selbstbestimmtheit und finanzielle Freiheit wird in Deutschland viel zu oft als Männerthema behandelt: von Männern für Männer. Dabei verläuft der Weg zur finanziellen Freiheit über drei Säulen für alle gleich: Geld verdienen, passende kostengünstige (!) Geldanlagen auswählen, sparsam leben!

Fangen wir an, unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen!

10 Schritte zur finanziellen Freiheit

So, eat this Altersarmut!

10 Schritte wie du finanziell frei werden kannst, und trotzdem Zeit für deine Kinder hast.

Ob du Vollzeit oder Teilzeit arbeitest, viel oder wenig verdienst: Die folgenden Punkte 1 bis 10 zeigen dir, wie du Schritt für Schritt deiner finanziellen Freiheit näherkommst. Wenn du die angegebene Reihenfolge einhältst, wirst du den größten Erfolg haben. Fange deshalb in deiner privaten Finanzplanung mit 1. an und hake dann einen Punkt nach dem anderen ab, bis du beim 10. Punkt angekommen bist.

Ausreden gibt es keine: Auch wenn du als Mama im Moment zu Hause bei deinen Kindern bist und keiner Erwerbsarbeit nachgehst, profitierst du von den 10 Schritten zur finanziellen Freiheit. Sieh dir besonders auch den Bonuspunkt 11 an.

1 Deine Planung

Der allerwichtigste Schritt und die Grundlage für alle weiteren Schritte kommt gleich zu Beginn: Notiere dir deine finanziellen Ziele so konkret wie möglich, d. h. in Zahlen! Zusätzlich kannst du deine Ziele mit einem Vision Board visualisieren, sodass du deine Ziele immer vor Augen hast. Wie errechnest du dir nun aber deine genauen finanziellen Ziele?

Ein Beispiel:

Du möchtest in 10 Jahren euer Haus abbezahlen. Wie viel Geld brauchst du dafür? Wie viel Geld musst du dafür jeden Monat zurücklegen? Insgesamt sind noch 200.000 € offen, die du in 10 Jahren abbezahlen willst. Die Abschlagszahlung an die Bank beträgt monatlich 1200 €.

1200 € x 12 (pro Jahr) =14.400 €

14.400 € x 10 (für 10 Jahre) = 144.000 €

Das ist der Betrag, den ihr monatlich an die Bank zahlt.

Übrig bleiben also: 200.000 € – 144.000 €= 56.000 €

56.000 € / 10 Jahre= 5.600 €

5.60 0€ / 12 Monate= 466,67 € pro Monat

Legst du nun jeden Monat 467 € zurück, musst du in 10 Jahren keinen neuen Kredit für eine Anschlussfinanzierung aufnehmen. Ihr habt dann euer Haus abbezahlt und braucht euch um Mietzahlungen oder Kredite keinen Kopf mehr machen. (Bitte beachte, dass ich zur Vereinfachung der Rechnung und für eine bessere Übersicht keine Zinsen in die Berechnung aufgenommen habe.)

Wie befreiend! Das Geld, das ihr danach spart, könnt ihr in eine andere Anlageform stecken. Behaltet ihr die 467 € monatlich bei, könnt ihr euch so in den folgenden 20 Jahren etwa 200.000 € zusammensparen und damit eure finanzielle Freiheit weiter ausbauen.

Fazit

Plane beim Erfassen deiner finanziellen Ziele vom Großen zum Kleinen („200.000 € insgesamt“ hin zu „Raten von 467 €“) und vom Langfristigen zum Kurzfristigen („10 Jahre“ zu „monatlich“).

Wissenschaftliche Studien belegen, dass du deine Ziele mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 % nicht erreichst, wenn du sie nicht aufschreibst.1 Schreibe sie deshalb auf und visualisiere sie am besten zusätzlich mit einem Vision Board. Werde dabei so konkret wie möglich: Zahlen, Daten, Jahre.

2 Informier dich

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Albert Einstein

Finanzielle Freiheit kommt nicht einfach von allein zu dir. Zu festgefahren sind die Verhaltensmuster, die wir seit unserer Kindheit im Umgang mit Geld gelernt haben. Programmiere deshalb dein Gehirn um: Suche immer wieder aktiv nach Informationen, um deine finanziellen Ziele zu erreichen. Dadurch lenkst du deine Aufmerksamkeit darauf, den finanziell passenden Weg für dich zu finden.

Bücher, die ich dir empfehlen kann:

  • Robert T. Kiyosaki: „Rich Dad Poor Dad. Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“
  • Bodo Schäfer: „Der Weg zur finanziellen Freiheit. In sieben Jahren zur ersten Million“
  • Alex Düsseldorf Fischer: „Reicher als die Geissens. Mit null Euro Startkapital in fünf Jahren zum Immobilien-Millionär“ (der Titel ist gewöhnungsbedürftig, das Buch dafür umso lesenswerter …)
  • Denise Duffield-Thomas: „Get rich lucky bitch. Release Your Money Blocks and Live a First-Class Life“ (bisher nur auf Englisch erhältlich)

Fazit:

Um neue Ziele zu erreichen, muss dein Gehirn umdenken lernen. Ob Bücher, Hörbücher, Blogs oder Videos: Alle Informationswege können dir helfen, deiner finanziellen Freiheit näherzukommen. Deine selektive Wahrnehmung hilft dir dabei, genau die Informationen zu finden, die du brauchst.

3 Führe Haushaltsbuch

Viele Familien dürften diese Situation kennen: Egal, wie viel Geld am Anfang des Monats auf das Konto kommt, am Ende des Monats herrscht wieder Ebbe. Damit du deine Ausgaben besser kontrollieren kannst, empfehle ich dir, mindestens 3 Monate lang ein Haushaltsbuch zu führen.

HIER kannst du dir mein kostenloses Haushaltsbuch herunter laden

Es rechnet dir automatisch deinen monatlichen und jährlichen Sparbetrag aus.

Indem du deine Ausgaben von deinem Einkommen (Lohn, Kindergeld, Elterngeld, Zinsen …) abziehst, erhältst du den Betrag, den du zum Sparen zur Verfügung hast:

Sparbetrag = monatliches Einkommen – Ausgaben

Fazit:

Hast du einmal einen Überblick über deine Ausgaben gewonnen, fällt es dir viel leichter zu sparen. Welcher Posten ist viel höher als gedacht? Wo gibt es Einsparpotenzial? Mit einem Haushaltsbuch spürst du unbewusste Geldfresser auf und kannst deinen Sparbetrag optimieren.

Ob du eine App, eine Excel-Tabelle oder DIN-A4-Papier als Haushaltsbuch wählst: Damit du es regelmäßig nutzt, sollte dich die Übersicht nicht nur optisch ansprechen, sie sollte auch immer schnell zur Hand sein. Mach es dir so einfach wie möglich!

Auf dieser Basis kannst du deinen Sparbetrag ermitteln: monatliche Einnahmen – monatliche Ausgaben.

4 Sparen

„Am reichsten ist der, der am wenigsten braucht.“

Seneca

 

Neben Geldanlagen und eurem Familieneinkommen ist Sparen eines der drei Standbeine, um langfristig Vermögen aufzubauen. Ich strebe für unsere Familie eine Sparrate von mindestens 50 % an. Im Moment sind wir bei circa 25 %.

Das mächtigste Werkzeug zur finanziellen Freiheit, das viele missachten

Eine minimalistische, genügsame Lebensweise hilft uns dabei, die Sparquote hochzuhalten. Darum habe ich in diesen Blogartikeln ein paar Ideen für das Sparen mit Familie und Kindern für dich zusammengetragen:

Sparen wird oft als unangenehm empfunden und ist größtenteils negativ belegt: Wir wollen uns was gönnen und wir leben auch nur einmal – YOLO! Dieses Denken wird uns in der Werbung tröpfchenweise eingeflößt. Und der stete Tropfen höhlt den Stein: Das von wunderschönen Frauen gesungene „Denn wir sind es uns wert“ in L’Oreal-Werbespots ist nur ein Beispiel für die Philosophie „Mehr ist mehr“. Die jahrzehntelange Werbung, der Fernsehapparat und Plakate haben uns zu guten, unreflektierten Konsumentinnen erzogen. Fernsehwerbung hat ganze Generationen geprägt: Kinder denken, es gibt lila Kühe. Der Weihnachtsmann, wie wir ihn heute kennen, ist eine Erfindung von Coca-Cola. Und als der Absatz von Rasierklingen zurückging, hat die Rasierklingenindustrie Frauen in Werbefilmen gezeigt: „Es ist sexy, sich zu rasieren!“

Sparsam zu leben, bedeutet nicht, kein Geld mehr auszugeben oder sich selbst nichts wert zu sein. Im Gegenteil: Ich gebe gerne Geld für nützliche Dinge aus und ich unterstütze auch gerne Firmen damit, deren Philosophie ich gutheiße! Ich gönne mir auch etwas – und zwar am liebsten, ohne Geld dabei auszugeben! Weil ich es mir wert bin.

Kostenlose Ideen:

  • Meditation über YouTube
  • Massage unter Freunden
  • Klamotten tauschen statt shoppen gehen
  • draußen picknicken
  • Fahrradtour mit der ganzen Familie

Ich bin es mir an allererster Stelle wert, auch in Zukunft so viel Geld zu haben, dass ich weiterhin entspannt und finanziell sorgenfrei leben kann! Mein 65-jähriges Ich wird sich wahrscheinlich weniger über die Designerjeans freuen, die ich mit 28 gekauft habe, als vielmehr darüber, immer noch gesund, frei und selbstbestimmt leben zu können – weil ich genug Geld gespart habe. Wir alle leben nur einmal: Sorgen wir dafür, dass wir und unsere Kinder auch noch im Alter gerne und ohne Existenzängste leben!

Geld ist Wertschätzung, vor allem mir selbst gegenüber! Klick hier, um zu tweeten.

Fazit: 

Sparen ist eine der drei Säulen auf dem Weg zur finanziellen Freiheit und Selbstbestimmtheit. Gerade wenn die Einnahmen eher niedrig sind, kann Sparen der Schlüssel sein, um finanziell selbstbestimmter zu werden.

Reflektiere im Alltag, ob dein Konsumwunsch wirklich nötig ist oder ob er dir eher von der Werbung oder deinem Bekanntenkreis eingeflößt wurde. Oder gibt es vielleicht sogar eine kostenlose Alternative dafür?

Wir gönnen uns mal wieder etwas, ohne Geld auszugeben. Klick hier, um zu tweeten.

Sich etwas zu gönnen, heißt nicht zwangsläufig, Geld auszugeben. Mit Kindern und Freunden Zeit in der Natur zu verbringen, ist für mich z. B. viel entspannender, als shoppen zu gehen. Mach dir darum im Alltag immer wieder bewusst, dass dich der Glaubenssatz „Geld ausgeben macht mich glücklich“ deinem finanziellen Ziel nicht näherbringt und deinem Glück im Weg steht.

5 Automatisieren

Mit Job, Haushalt und Kindern ist Zeit ein knappes Gut. Am Wochenende oder Feierabend regelmäßig komplizierte Bankgeschäfte zu machen, klingt deshalb für viele Mamas wenig verlockend. Zum Glück ist das auch gar nicht nötig. Wenn du Vermögen ohne großen monatlichen Aufwand aufbauen willst, musst du deine Finanzen automatisieren.

Sobald du herausgefunden hast, wie hoch deine monatliche Sparrate ausfallen soll, kannst du einen Dauerauftrag erstellen, der monatlich automatisch dein Geld auf ein Sparkonto oder ein Wertpapierdepot überweist. Hast du den Vorgang des Sparens nicht automatisierst, läufst du Gefahr, dass du gar nichts sparst, weil dir für den Moment immer andere Sachen wichtiger erscheinen. Auf lange Sicht ist das tödlich für deinen Vermögensaufbau.

Stattdessen gilt beim Sparplan die Devise: Pay yourself first! Die Beträge gehen so per Dauerauftrag vom Gehaltskonto direkt nach dem Eingang deines Gehalt oder eures gemeinsamen Familieneinkommens ab. Du und deine finanzielle Zukunft sind genauso wichtig wie die Miete und andere fixe Ausgaben. Deshalb bezahlst du dich direkt am Anfang des Monats! Gleiches gilt natürlich auch für die Sparbeträge für deine Kinder.

Sparst du nur, wenn am Ende des Monats etwas übrig ist, sendest du dir selbst das Signal, dass du nicht so wichtig bist. Wenn du deine Sparpläne und die deiner Kinder hingegen als Erstes besparst, wirst du schnell merken, dass ihr mit dem restlichen Geld auskommt. Probier es aus!

Fazit:

Automatisiere deine Sparbeträge und überweise sie direkt am Anfang des Monats. Pay yourself first: Nur so schaffst du es, wirklich regelmäßig zu sparen, und gibst dir selbst das wertschätzende Signal, dass du und deine finanzielle Zukunft es wert sind.

6 Dein Kontensystem

Wenn du eine monatliche Sparrate ermittelt hast, wird es Zeit, um dir darüber Gedanken zu machen, welche Konten du brauchst. Hast du erst einmal ein Kontensystem eingerichtet, siehst du genau, wie viel Geld du auf der hohen Kante hast und welches Geld dir im Alltag zur Verfügung steht.

Du kannst dir das Kontensystem wie eine Pyramide vorstellen.

Girokonto

Als unterste Ebene hast du ein Girokonto, auf welches dein Gehalt, Kindergeld, Elterngeld usw. eingeht. Auch gehen deine monatlichen Ausgaben wie Essen, Miete etc. davon ab. Von diesem Konto aus erstellst du einen Dauerauftrag mit dem Sparbetrag, den du dir vorher ausgerechnet hast. Die Sparrate wird auf ein Tagesgeldkonto und auf deinen Sparplan (Wertpapierdepot) aufgeteilt.

Tagesgeldkonto

Ein Tagesgeldkonto dient als Puffer für unerwartete Ausgaben. Eine Waschmaschine geht schnell kaputt und auch das Auto oder der Fahrradanhänger können eine größere Reparatur brauchen. Für diese „unvorhersehbaren“ Ausgaben bildest du als ersten Schritt eine Rücklage von 2 bis 3 Monatsgehältern. Beachte dabei, dass die Kosten für eine Waschmaschine oder ein Auto auch wirklich gedeckt werden können. Jeder hat seinen eigenen Standard, weshalb du beim Kalkulieren dieses Notgroschens unbedingt ehrlich zu dir selbst sein solltest.

Übrigens können auch mehrere Dinge im Monat kaputtgehen. Bei uns mussten letzten Monat sogar gleichzeitig die Spülmaschine, das Auto und beide Fahrräder repariert werden. Das hat uns insgesamt circa 1500 € gekostet. Zusätzlich wurde ich an einer roten Ampel geblitzt und musste 200 € Bußgeld überweisen – nachdem ich vorher 10 Jahre lang nicht geblitzt worden war. Alles in einem Monat.

Wenn Geld vom Tagesgeldkonto heruntergeflossen ist, musst du es natürlich wieder auffüllen. Mit einem monatlichen kleinen Betrag bist du beim Notgroschen-Konto schnell wieder auf der sicheren Seite.

Wertpapierdepot

Nachdem du dein Notgroschen-Konto aufgefüllt hast, wird es Zeit, darüber nachzudenken, wie du den restlichen Sparbetrag anlegen willst. Hierzu kannst du einen Wertpapiersparplan anlegen. Da Online-Banken mit niedrigen Kontoführungsgebühren glänzen, empfehle ich dir, hierfür eine Direktbank auszuwählen. Ich selbst habe meinen Wertpapiersparplan bei der comdirect. Hier kannst du dich informieren oder ganz einfach einfach ein Depot einrichten: Depot einrichten bei der Comdirect.2

Welche Finanzprodukte du im Wertpapierdepot hast, hängt von deiner Risikofreude und deinem Anlagehorizont ab. So können dir z. B. Immobilien, Aktien, ETFs, P2P-Kredite, Investitionen in Rohstoffe usw. als Geldanlage dienen.

Geldmagnet (optional)

Beim Geldmagneten geht es darum, ein Konto anzulegen, auf das du 5 bis 10 % deiner Einnahmen einzahlst. Wie viele Zinsen es darauf gibt, ist dabei gar nicht so wichtig. Die Theorie dahinter: Das Geld auf dem Geldmagnetenkonto zieht wiederum mehr Geld in dein Leben.

Viele haben die Erfahrung gemacht, dass der Geldmagnet tatsächlich funktioniert. Haben sie den Geldmagneten aufgelöst, um das Geld für etwas anderes zu nutzen, wurde das Geld auch an anderen Stellen weniger. Ist das nur Esoterik oder liegt dem vielleicht ein psychologischer Effekt zugrunde?

Ich weiß es nicht, aber vielleicht ist es einen Versuch wert. Wenn du den Geldmagneten ernsthaft betreiben möchtest, dann wirf nach dem Einrichten des Kontos am besten die TAN-Liste dazu weg.

Fazit:

Mit einem Kontosystem garantierst du, dass dein Sparbetrag auch wirklich gespart wird und du auch bei unvorhergesehenen Ausgaben auf der sicheren Seite bist. Richte dir eine Kontenpyramide ein: vom Girokonto als Fundament über ein Tagesgeld-Notgroschen-Konto bis zum Wertpapiersparplan und evtl. einem Geldmagneten als Spitze.

7 Diversifizieren

Ich höre immer wieder, dass Geld in Aktien investiert wurde und dann das gesamte Gesparte plötzlich weg war. Wegen dieser Erfahrungen oder ähnlicher Horrorstorys sind viele Familien skeptisch gegenüber Aktien. Dabei können alle vom Aktienmarkt profitieren – wenn sie auf ein paar Grundsätze achten. Einer dieser Grundsätze lautet Diversifizierung.

Diversifizieren bedeutet, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Du teilst dein Geld also auf verschiedene Vermögenswerte auf (Asset Allocation). Streut man sein Erspartes breit genug, können auch Nicht-Profis vom Auf und Ab der Börse profitieren. Denn wenn du in der Niedrigzinsphase dein Geld gewinnbringend anlegen möchtest, kommst du am Aktienmarkt kaum vorbei.

Eine einfache Möglichkeit zu investieren und die hohen Zinsen mitzunehmen, sind ETFs (Exchange Traded Funds). Da sie einfach einen Marktindex (wie den DAX oder Dow Jones) nachbilden, kannst du mit ihnen in ganze Märkte investieren und zahlst nur wenige Gebühren. Neben Aktien können Privatleute außerdem mit ETFs in viele andere Anlageklassen wie Anleihen oder Immobilien investieren. Durch diese Vielfalt bieten sich ETFs in besonderem Maße für die private Geldanlage an (just ETF Academy).

Auch wenn der Aktienmarkt immer schwankt, gibt es doch immer wiederkehrende Phasen. Und blickt man ein paar Jahrzehnte zurück, zeigt sich insgesamt eine erstaunlich positive Entwicklung. Man kann sich den Kurs wie eine Kurve vorstellen, die immer wieder steigt und fällt, aber über eine lange Zeit gesehen kontinuierlich ansteigt.

Um das zu verdeutlichen, hier eine historische Übersicht vom DAX:

Zwar lassen sich immer wieder heftige Schwankungen feststellen, allerdings hat trotz großer Wirtschaftskrisen insgesamt eine deutliche Steigerung stattgefunden. Um die einzelnen Schwankungen auszugleichen, empfehle ich dir, dein Geld auf verschiedene Anlageklassen (Assets) zu diversifizieren, also aufzuteilen. Zum Beispiel kaufst du mit deiner Familie ein Haus (1 Investition, vermietet oder selbst bewohnt). Ist das abbezahlt, legt ihr jeden Monat 500 € zurück: 200 € investiert ihr in Aktien eurer Wahl, 200 € in ETFs und 100 € in Rohstoffe (z. B. Gold). Innerhalb der ETFs kannst du auch noch einmal diversifizieren und in 4 verschiedene ETFs (je 50 €) investieren. (Das ist nur ein Beispiel, keine fixe Empfehlung für jeden!)

Du könntest auch eine oder zwei grüne Geldanlagemöglichkeiten aussuchen und sie in dein Portfolio einfließen lassen: Grüne Geldanlagen und worauf du unbedingt achten solltest.

Fazit:

In Niedrigzinszeiten sind Aktienmärkte unumgänglich, um das Ersparte zu vermehren. Nutze dazu ETFs und Aktien für deine Sparbeträge. Wenn du dein Geld in verschiedenen Assets (Anlageklassen) anlegst, milderst du Schwankungen des Markts ab und kannst von der insgesamt positiven Entwicklung profitieren.

8 Buy and Hold

„Hin und her macht Taschen leer.“

Alter Börsenspruch

Seit ich Mutter bin, frage ich mich manchmal, was ich vorher eigentlich den ganzen Tag gemacht habe, als ich mich nur um meine Bedürfnisse kümmern musste und nicht um drei gleichzeitig … Was also tun, wenn ich langfristig Vermögen aufbauen will, ohne mich ständig mit Geldanlagen, Aktienkursen oder der aktuellen Wirtschaftslage zu beschäftigen?

Die „Buy and Hold“-Strategie verbindet minimalen Aufwand mit möglichst hoher Rendite. In ihr werden Geldanlagen, die man einmal gekauft hat, über eine lange Zeit gehalten und auch bei drohenden Verlusten nicht sofort verkauft. Indem du auch Gewinne direkt (automatisch) wieder investierst, nutzt du langfristig den Zinseszinseffekt optimal aus, um einen kostenlosen Boost in deinem Vermögen zu zünden.

Wer an der Börse investiert, muss also nicht täglich stundenlang vor einem grauen Bildschirm sitzen und Charts analysieren. Einmal in ausgewählte ETFs oder Aktien investiert und ein passendes Portfolio zusammengestellt, nimmst du nur einmal im Jahr mit dem Rebalancing kleinere Anpassungen vor und – zack – ist die passende Altersvorsorge fertig.

„Buy and Hold“ hat noch einen weiteren Vorteil: Du sparst dir Kosten für das Kaufen und Verkaufen. Holger Grethe hat auf seinem Blog zendepot auch einen Unterschied zwischen Männern und Frauen festgestellt.3 In einer Übersichtsstudie zeigte sich, dass die Auswahl der Aktien beider Geschlechter gleich gut ist. Aber durch häufiges Handeln und die daraus entstehenden Kosten bei den Männern, schnitten die Frauen im Schnitt besser ab.

Um die Gebühren auch beim „Buy and Hold“ möglichst niedrig zu halten, solltest du genau abwägen, bei welcher Bank du dein Depot einrichtest und welches Finanzprodukt du kaufst. Eine sehr kostengünstige Methode liegt darin, bei einer Online-Bank einen Wertpapiersparplan einzurichten und gestreut auf mehrere ETFs zu investieren. Da eine Direktbank in der Regel weniger Gebühren als eine normale Filialbank hat und ein ETF weniger Gebühren als ein aktiv gemanagter Fonds erhebt, fährst du damit doppelt gut.

Wenn du dich in dieses Thema tiefer einlesen möchtest, empfehle ich dir die „Buy-and-Hold-Bibel. Was Anleger für langfristigen Erfolg wissen müssen“ von Gerd Kommer.

Fazit:

Wir Mamas haben wenig Zeit. Um nicht nur den Kindern, sondern auch dem Geld beim Wachsen zuschauen zu können, eignet sich besonders ein ETF-Sparplan bei einer Onlinebank. Damit sparst du Gebühren und setzt auf langfristigen Erfolg.

Ich will meinen Kindern und gleichzeitig meinem Geld beim Wachsen zuschauen. 

„Buy and hold“ ist dabei die Strategie der Wahl. Denn wer will sich schon den ganzen Tag mit Aktienkursen und aktueller Wirtschaftslage beschäftigen? Da spiele ich doch lieber mit meinen Kindern im Wald, gehe Wildkräuter sammeln oder baue Sandburgen!

9 Einnahmen erhöhen

Die Punkte 1 bis 8 haben dir gezeigt, wie du deine Ausgaben optimieren und gewinnbringend anlegen kannst. Nun geht es darum, deine Einnahmen zu erhöhen.

Mütter kämpfen oft damit, ihre Erwerbsarbeit mit der Care-Arbeit zu Hause in Einklang zu bringen. Wer kocht das Mittagessen, wenn ich bis 14 Uhr arbeiten muss? Wie kann ich mein Kind morgens in die Kita bringen, wenn ich schon eine halbe Stunde vorher auf der Autobahn sein muss? Welche Kollegin kann die wichtige Präsentation übernehmen, wenn mein Kind mal wieder überraschend krank geworden ist? Und wie kann ich eine 40-Stunden-Woche überhaupt mit Haushalt und Familienzeit organisieren?

Eine Möglichkeit, um Familie und Erwerbsarbeit zu vereinen, ist die Selbstständigkeit. Hier bist du in deiner Arbeitszeit oft flexibler und sparst dir langes Pendeln. Stell dir dabei folgende Fragen:

  • Was hast du für ein Hobby?
  • Worin bist du richtig gut?
  • Was meinen deine Familie und Freunde zu deinen Talenten?
  • Für welche Hobbys geben die Menschen in deinem Bekanntenkreis Geld aus?
  • Was könntest du ihnen anbieten?

Was kannst du z. B. anderen Müttern Gutes tun, wenn du selbst Mutter bist und gerne Sport machst? Einen schlaffen Beckenboden stärken oder nach der Schwangerschaft die Rücken- und Bauchmuskulatur wieder aufbauen, um Rückenschmerzen zu beseitigen? Oder bist du künstlerisch begabt und willst deine Kunstwerke zum Verkauf anbieten?

Wenn du mit dem, was du liebst, erfolgreich Geld verdienen möchtest, dann sei es dir selbst wert, angemessene Preise für deine Leistung zu verlangen! Es bringt weder dir noch deinen Kunden langfristig etwas, wenn du Preise kalkulierst, die dir nicht zum Leben reichen. Wenn du selbst nicht kommunizierst, dass dein Angebot wertvoll ist, wer soll es dann tun?

Deine Preise spiegeln die Qualität deiner Produkte wider. 

Verkaufst du dich unter Wert, hast du einen vollen Terminkalender, einen Eiertanz um Kinder, Arbeit, Haushalt und Partnerschaft und trotzdem zu wenig Geld, um damit glücklich zu sein. Ich berichte aus eigener Erfahrung.

Fazit:

Zur finanziellen Freiheit gehört nicht nur, die Ausgabenseite zu kennen und aktiv zu steuern. Wenn du nicht schon genug Einkommen hast, solltest du auch das Potenzial deiner Einnahmenseite in den Blick nehmen. Sei dir deiner Fähigkeiten bewusst und setze sie gezielt ein, um andere Menschen von dem Wert deiner Arbeit zu überzeugen.

10 Finanzielle Freiheit?!

Alle bisher genannten Punkte bringen dich deiner finanziellen Freiheit einen Schritt näher. Doch was ist eigentlich finanzielle Freiheit genau? Für jeden bedeutet finanzielle Freiheit etwas anderes. Für die eine Mama ist es vielleicht das volle Bankkonto, das ihr erlaubt, 1 oder 2 Sabbatjahre zu machen und endlich den Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen, für die andere ist es ein Depot, das ihr erlaubt, ganz für ihre Kinder da zu sein und nie wieder in das miefige Büro fahren zu müssen. Für den einen bedeutet es, von den Zinsen bescheiden, aber gut leben zu können, für den anderen, sich den Zweitwohnsitz auf Mallorca gönnen zu können.

Finanzielle Freiheit kann bedeuten, ein Business zu haben, was mich unabhängig und selbstbestimmt sein lässt.

Für mich persönlich bedeutet finanzielle Freiheit vor allem, unabhängig zu sein! Unabhängig von Beratern, einem Chef, von festen Arbeitszeiten, einem festen Arbeitsort und gesellschaftlichen Normen. Ich möchte leben, wie ICH es für richtig halte, und nicht so, wie andere Leute meinen, wie ich leben sollte. Insofern habe ich mit meinem 5-jährigen Sohn eine große Gemeinsamkeit: Wir beide wollen die Bestimmer sein! 😊

Wie auch immer du finanzielle Freiheit für dich definierst, der wichtigste Schritt auf deinem Weg ist der erste: Fang jetzt an!

Wenn du dir ausrechnen möchtest, wie groß dein Vermögen sein muss, um davon leben zu können, dann kannst du den kostenlosen Zinseszinsrechner als hilfreiches Tool benutzen. Auch die 4%-Regel kann dir helfen, deine finanzielle Freiheit zu planen. Sie gibt die einen Richtwert, wie viel Vermögen du zur Unabhängigkeit brauchst: Mit einem Vermögen von 300.000 € erziele ich mit 4 % Zinsen oder Renditen einen Jahresbetrag von 12.000 €, monatlich erhalte ich vor Steuern also einen Betrag von 1.000 €. Könntest du davon deinen Lebensunterhalt bestreiten? Dann bist du mit 300.000 € in diesem Sinne finanziell frei.

Das ist natürlich nur ein grober Wert. Beim Beispiel habe ich Steuern und Steuerfreiheit zur Einfachheit nicht beachtet. Auch kann sich das Vermögen durch eine starke Inflation oder andere weltwirtschaftliche und politische Ereignisse im Depot auch verändern. Bei aller Risikostreuung hast du nie eine 100%-ige Sicherheit, dass dein Vermögen komplett erhalten bleibt bzw. mehr wird.

Deswegen habe ich mich dafür entschieden, mir über die Jahre Fähigkeiten anzueignen, die anderen helfen. Dadurch kann ich jeden Tag genau das machen, was mich glücklich macht, und nebenbei den Lebensstandard meiner Familie zusätzlich zum aufgebauten Vermögen absichern.

Fazit:

Finanzielle Freiheit ist ein weiter Begriff, der für jeden etwas anderes bedeuten kann. Finanzielle Mündigkeit, finanzielle Eigenverantwortung und finanzielle Unabhängigkeit sind nur ein paar Begriffe, die oft mit der finanziellen Freiheit verknüpft werden.

Wenn du errechnen möchtest, ab wann du von den Zinsen deines Vermögens leben kannst, helfen dir die 4%-Regel und der kostenlose Zinseszinsrechner.

Was bedeutet für dich persönlich finanzielle Freiheit?

11 Bonuspunkt: Finanzen sind Familiensache

Im 21. Jahrhundert sind Finanzen schon lange keine Männersache mehr – zumindest sollten sie es nicht sein! Denn wenn ihr euch an das Thema herantraut, gewinnt ihr nicht nur mehr Unabhängigkeit, die meisten Partner freuen sich auch, wenn sie nicht allein die Last der Familienfinanzen tragen müssen.

Besonders, wenn der Anteil von unbezahlter Care-Arbeit und der Erwerbsarbeit ungleich verteilt ist, solltet ihr euch unbedingt zusammensetzen und über eure finanzielle Situation im Rentenalter sprechen: Wie viel vom gesamten Familieneinkommen soll in einem Dauerauftrag für euren langfristigen Vermögensaufbau und auch für deine (!) Altersvorsorge verwendet werden? 50 € im Monat können die meisten Familien entbehren, mit 200 € im Monat lässt sich über Jahrzehnte schon eine ordentliche Summe ansparen. Nur wenn ihr beginnt, könnt ihr euer Ziel auch erreichen!

Fazit:

Finanzen sind Familiensache! Wenn du diejenige bist, die sich vor allem um Haushalt und Kinderbetreuung kümmert, dann besprich mit deinem Partner nicht nur, wie euer langfristiger Vermögensaufbau aussehen soll, sondern auch, wie viel auf dein persönliches „Fuck-Altersarmut-Depot“ zurückgelegt werden kann.

Deine Care-Arbeit zu Hause ist mindestens genauso viel Wert wie Erwerbsarbeit! Denk deshalb an deinen Rentenbescheid und sorge rechtzeitig für einen finanziellen Ausgleich für dich.

Zusammenfassung:

Hier noch einmal deine 10 Schritte, wie du als Mama finanziell frei wirst und trotzdem viel Zeit mit deinen Kindern verbringen kannst:

1 Deine Planung
2 Informier dich
3 Führe Haushaltsbuch
4 Sparen
5 Automatisieren
6 Dein Kontensystem
7 Diversifizieren
8 Buy and Hold
9 Einnahmen erhöhen
10 Finanzielle Freiheit?!

Wo stehst du auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit? Hast du gerade erst deinen ersten Schritt mit dem Lesen dieses Artikels gemacht oder bist du schon dabei, dein Depot nach deinen Vorstellungen einzurichten?

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12 Kommentare

  1. Mein Geldanlage Vergleich 11. April 2017 um 7:04 Uhr - Antworten

    Hallo Babett,

    sehr umfangreicher Artikel mit vielen guten Informationen.
    An deine 10 Punkte sollten sich nicht nur Mütter halten, sondern auch Männer 😉
    Alle Punkte die du aufgezählt hast, sind für alle wichtig die finanziell ein wenig freier sein möchten.

    Gruß Klaus-Dieter

    • babsistgruen 13. April 2017 um 8:44 Uhr - Antworten

      Danke Klaus-Dieter für dein Feedback. ☀

  2. Julia (Finanzblogleserin) 11. April 2017 um 11:17 Uhr - Antworten

    Hallo,
    guter Artikel zum Einstieg ins Thema. Wäre schön, wenn die Links irgendwie eine andere Farbe hätten im Text, momentan erkennt man nur dass es einen Link gibt wenn man mit der Maus über den Text fährt.

    • babsistgruen 13. April 2017 um 8:37 Uhr - Antworten

      Liebe Julia,
      ich änder das noch ab. Danke für den Hinweis.

  3. Rolf 14. April 2017 um 0:16 Uhr - Antworten

    Hallo Babs,

    das ist ein toller Beitrag und ich kann fast überall zustimmen, aber zwei Kommentare muss ich noch loswerden:

    Zur Einleitung bezüglich der Rente:

    Die Studiumszeit und Erziehungszeiten lassen sich für die Rente anrechnen. Aber immer nur bis zum aktuellen Zeitpunkt und nicht in die Zukunft hinaus. Wenn du also gerade in der Elternzeit bist, kannst du die Zeit bis heute anrechnen lassen, musst an das Thema aber in ein paar Jahren nochmals ran. Was man aber hat, das hat man. Ob das alles bis zum Renteneintritt noch so zählt, steht ja auf einem anderen Blatt. Beim Internetauftritt der Deutschen Rentenversicherung folgt man Home -> Services -> Formulare & Anträge -> Versicherte, Rentner, Selbständige -> Vor der Rente -> Kontenklärung oder aber direkt zu:
    http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Kontenklaerung.html
    Dort ist dann Formular V0100 “Antrag auf Kontenklärung” und Formular V0410 “Fragebogen für Anrechnungszeiten” auszufüllen und mit Belegen nachzuweisen. Klingt trockener und ätzender als es am Ende ist.

    Zu Punkt 1:

    Es kommt hier ja auf den Punkt an, dass man Ziele definiert. Gerade zu dem Beispiel möchte ich noch ergänzen, dass man vor dem Kreditabschluss mit den verschiedensten Tilgungsrechner im Internet auch die Zinsen reinrechnen und sich die Restschuld berechnen kann. Ich finde, je realisitischer die Zahlen sind, desto besser kann man sich auf das Ergebnis verlassen. Die eine oder andere mag vielleicht bei dem Beispiel denken, dass man den Kreditvertrag ja gleich auf eine Rate von 1200€ + 466,67€ pro Monat legen kann und dann das gleiche Ziel erreichen kann. Aber dann ist man unflexibler über den langen Kreditzeitraum. Fragt euch mal, ob ihr vor 10 Jahren schon wußtest, wieviel Geld ihr heute zur Verfügung habt. Das Gleiche ist es bei der Kreditfinanzierung heute. Ich empfehle, den Gürtel nicht zu eng zu schnallen, sich aber Flexibilität einbauen. Das kann man mit Krediten mit Sondertilgungsmöglichkeiten erreichen. Zusätzlich sollte man wissen, dass man Kreditverträge nach 10 Jahren auch bei längerer Laufzeit kündigen kann.

    Weiter so!

    Rolf

    • babsistgruen 14. April 2017 um 12:35 Uhr - Antworten

      Lieber Rolf,

      vielen Dank für diesen ausführlichen und sehr kompetenten Kommentar!
      Ich schaue mir die beiden von dir erwähnten Formulare gleich mal genau an.

      Grüße zu euch!

  4. alexandra 14. April 2017 um 18:15 Uhr - Antworten

    endlich mal etwas klares mit dem sofort gearbeitet werden kann. Bin schon mitten drin an meiner Finanzielles Freiheit zu arbeiten. Keine Ausreden mehr und Verwantwortung übernehmen!
    danke Babs

    • babsistgruen 14. April 2017 um 19:27 Uhr - Antworten

      Das freut mich, Alexandra 🙂

  5. […] Wenn du dich mehr über die finanzielle Freiheit als Mutter informieren möchtest, dann empfehle ich dir in meinem Blogartikel 10 Schritte wie du finanziell frei wirst und Zeit für deine Kinder hast weiterzulesen. […]

  6. […] Die dazugehörige Methode kannst du hier: 10 Schritte wie du als Mama finanziell frei wirst ansehen […]

  7. Kathrin 8. Oktober 2018 um 14:18 Uhr - Antworten

    Guter Artikel, wenn auch mit fachlichen Schwächen. Zugegeben ich bin „Profi“ was Finanzplanung angeht, daher wahrscheinlich etwas kleinlich beim Lesen. Aber einen Zinses- Zins- Effekt bei Aktiensparplänen anzupreisen, beißt nicht. Sicherlich meinst Du den Cost- Aberage- Effect, da Du ja auch mit dem Konjunkturzyklus argumentierst. Und ehrlich gesagt, eine solide Hausbank zu verteufeln macht für Laien auch keinen Sinn. Lieber erträgliche Gebühren im regulierten Markt bezahlt und eine ordentliche Beratung auch unter Ausschöpfung sämtlicher staatlicher Fördermaßnahmen genutzt, als vor Angst nie Ordnung in das Thema zu bringen. Das Thema Direktbanken mag für erfahrene Anleger, die wissen, was sie wollen passen. Aber was spricht dagegen, bei Berührungsängsten und Unsicherheiten einen Profi mit ins Boot zu holen? Ein Finanzinstitut unterliegt strengen Regulierung en und Protokollpflichten, der Kunde bekommt eine fundierte und geprüfte Beratung, die auch immer portfolioorientiert und an seinen Bedürfnissen ausgerichtet ist und umgeht so typische Fehlerquellen…

  8. Babett Gruen 9. Oktober 2018 um 14:43 Uhr - Antworten

    Liebe Kathrin, danke für deine kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel. Ich denke, es macht einen riesen Unterschied, ob ein Kunde in eine Bank und von einem “Berater” etwas “empfohlen” bekommt, oder ob er/sie sich selbst informiert und dann aufgrund dieser Entscheidung selbst ein Depot eröffnet. Langfristig kann das schonmal Zehntausende Euro im Portfolio ausmachen. Denn die Gebühren von einer Hausbank sind meist auch immens. Wenn man dann den Zinseszinseffekt auf die Gebühren berechnet, dann bringt das Investment meist kaum noch Zinsen ein.
    Wenn sich Fragen auftun, sollte man immer zu einer Honorarberatung gehen und niemals abhängige Bankberater fragen.
    Ich meine einen Zinseszinseffekt, der sich einstellt, wenn man die vorhandenen Renditen immer wieder in den Fond oder den Sparplan einzahlt (thesaurieren).
    Liebe Grüße zu dir.

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