Mein Kind auf einer freien Schule – Investition oder Ausgabe?

Ich war nicht gern in der Schule!

Ich war nie besonders gut in der Schule!

Ich bin ein Typ, der auf Druck und Zwang empfindlich reagiert und sich schnell durch Bewertungen von außen verunsichern lässt.

Mein Selbstwertgefühl war nicht sehr positiv damals.

Das wurde durch Noten und merkwürdige, wenig wertschätzende Bewertungen der Lehrer nicht besser.

Der ständige Zwang bestimmte Noten zur nächsten Versetzung bekommen zu müssen, tötete das letzte bisschen Eigenmotivation in meiner Pubertät.

freie Schule

Ich habe lange gebraucht, bis ich den Mechanismus durchschauen und die Selbstzweifel wieder ablegen konnte.

Heute kann ich mich mit Themen beschäftigen, für die mein Herz brennt:

Ich spare was das Zeug hält und schraube meine Ausgaben herunter.

Ich liebe es zu investieren und mir über neue Investitionsmöglichkeiten Gedanken zu machen.

Schade, dass Investieren nie ein Fach in der Schule war!

So hatte ich das Thema „Schule“ eigentlich abgeschlossen.

Aber, mein Sohn kommt dieses Jahr in die Schule!

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und nach intensiver Recherche zu unserem Bildungssystem, bin ich sehr kritisch gegenüber staatlichen Schulen eingestellt.
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Mensch nicht gut lernt, wenn er bewertet und beurteilt wird:

Noten hindern Kinder am Lernen – ob sie gute oder schlechte Schüler sind. Denn Noten messen die Kinder nicht an Lernzielen, sondern am Klassendurchschnitt. Das ist unsachlich und verschiebt den natürlichen Eifer der Kinder auf die Bewertung. Belege hierfür hat auch Hans Brügelmann in seinem Gutachten für den Grundschulverband zusammengetragen. – Quelle: Professor Lind- https://www.rundschau-online.de/5353930 ©2018

Das Notensystem führt dazu, dass Lehrer Schüler vergleichen, und auch Schüler sich untereinander vergleichen und in Konkurrenz treten.

Die intrinsische Motivation geht durch Noten verloren.

Da in Deutschland aber Schulpflicht herrscht und ich mir für mein Kind ein soziales Miteinander wünsche, was über unsere Familie hinaus geht, muss eine Alternative her:

Ist eine freie Schule die Lösung!?

Eine freie Schule kostet in Deutschland Geld.

Je nach freier Schule sind das durchschnittlich 200 Euro pro Kind mehr im Monat, als auf einer staatlichen Schule.

Das ist ein ganz schöner Batzen!

Hört mein Spaß am Sparen also bei den Kindern auf?

Wähle ich die freie Schule oder ist mir das Sparen wichtiger?

Definiere ich eine Schule als Ausgabe oder als Investition?

Freie Schule – Investition oder Ausgabe?

freie Schulen Starwars

Um das Durcheinander in meinem Kopf klar zu bekommen, habe ich die Kosten für die freie Schule im Zeitablauf ausgerechnet:

Meine Annahmen:
a) 200€ pro Monat als Beitrag für die freie Schule
Denn die Alternative wäre, das Geld in ein ETF Depot einzuzahlen:
7% Zinsen
1% Dynamik
Steuer 26,25 % ab 801€ Freistellungsauftrag
(Berechnet mit dem kostenlosen Tool: zinsen-berechnen.de)
Das Ergebnis: Circa 50,000€ kostet die freie Schule für 1 Kind in 13 Jahren!!

 

b) Wenn das Kind nach 13 Jahren Einzahlungszeit 20 Jahre alt ist
Die Zahlungen von 200 Euro jeden Monat sind gestoppt.
Man lässt die gesparten 50.000€ aber weiter im Depot liegen
Und lässt das Geld mit durchschnittlichen 7% weiter verzinsen.

Nach nochmal 20 Jahren Laufzeit: knapp 150.000€.
Das Kind ist jetzt 40 Jahre alt und hat 150.000€ zur Verfügung.

Alternative: Ich habe das Geld auf mich angelegt und gehe mit 68 Jahren in Rente und habe 150.000€ mehr.

Ich bin selbständig und muss mich um meine Rente sowieso alleine kümmern. Jeder Cent mehr, hilft mir meine Altersvorsorge aufzubauen!

Für was entscheide ich mich?

Pro freie Schulen

freie Schule oder staatliche Schule

Der Aktienmarkt schwankt:
Es wird Monate geben, in denen mehr Zinsen aufs Depot gezahlt werden und Monate in denen es weniger sein werden als die durchschnittlichen 7%.

Das System der Regelschulen ist veraltet.

Ich möchte meine Kinder auf eine Schule schicken, auf der sie nicht den (subjektiven) Bewertungen von Lehrern ausgesetzt sind.

Meine Kinder sollen auf eine Schule gehen, in der ihre Stärken gesehen und gefördert werden.

Wo Gemeinschaft, und nicht die Konkurrenz untereinander Lernprozesse bestimmen.

Wenn ich mich für eine staatliche Schule entscheide und das Geld sparen möchte, dann muss der Sparbetrag wirklich monatlich automatisch eingespart werden.

Weniger Zinsen führen zu einem kleineren Endbetrag.
Die Zinsen sind nicht sicher, sondern fußen auf den Erfahrungen der letzten 100 Jahre Aktienmarkt.

Wenn das Kind auf eine staatliche Schule ohne Beitrag geht, besteht die Gefahr, dass das Geld im alltäglichen Familienleben ausgegeben wird!

Im trubeligen Alltag sehe ich das als sehr wahrscheinlich an.

Das Geld ist am Ende des Monats weg. So oder so. (Parkinson’sches Gesetzt ;-))

Ob wir die Disziplin haben werden die ganzen 15 Jahre die 400€ anzulegen?

Wenn das Geld auf das Kind angelegt wird, wird es mit 18 Jahren mit dem Geld machen können, was es möchte.

Es könnte das Geld also auch einfach verprassen:

Kann sein, dass bis zum 40en Geburtstag nichts mehr von den 150.000€ übrig sind, obwohl das Kind auf einer staatlichen Schule war.

Ein enges Verhältnis, eine sehr solide Finanzbildung und viiiel Vertrauen ins Kind, wären essentiell nötig!
Oder das Depot läuft auf die Erwachsenen.

Dann kann man es dem Kind mit 40 übertragen oder für die eigene Rente benutzen.
Es gibt einiges zu beachten, je nachdem, ob das Depot aufs Kind oder auf die Eltern angelegt wird:

Steuern und Schenkungssteuern unterscheiden sich.

Das Kind würde kein BaföG bekommen, wenn es ein großes Depot hat, usw…

Pro staatliche Schule

freie schule oder Wertpapiersparplan?

Wenn wir uns für eine freie Schule entscheiden, müssen wir als Familien aufpassen, dass wir uns an den Kosten der freien Schule nicht übernehmen!

Einen Kredit aufzunehmen kommt nicht in Frage.

Denn wenn die Kinder studieren möchten, haben wir Eltern noch genug Kosten zu tragen:

In Deutschland hat nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1601 BGB) jedes Kind das Recht von seinen Eltern Unterhalt zu erhalten.

Nach Düsseldorfer Tabelle sind das in der Regel 735 Euro monatlich (Stand: 2018) für seine Erstausbildung.

Die finanzielle Belastung der freien Schule ist ein finanzieller Rucksack aus fixen Ausgaben, den ich die nächsten 15 Jahre immer mit mir herum tragen muss.

Das fühlt sich jetzt schon schwer an, da wir in unserer Familie sonst versuchen die Kosten minimal zu halten.

Wir haben zwei Kinder im Abstand von zwei Jahren: Die finanzielle Mehrbelastung beträgt die nächsten 15 Jahre somit um die 400€ im Monat – nur aufgrund der Gebühren der Schule.

Da haben wir noch nichts gegessen, keine Schulsachen gekauft und der Hort und kommt auch noch oben drauf.

Alleine die Vorstellung davon bereitet mir Druck!

 

Vielleicht sehe ich es als Herausforderung aktiv zu werden und neue Einnahmequellen zu generieren oder andere Kosten zu minimieren?

Ist es eine „sichere“ Investition in die gesunde Entwicklung unserer Kinder?

Oder kann ich womöglich die Gegebenheiten der staatlichen Schule, die mir missfallen, als Elternteil durch unseren Umgang zuhause ausgleichen: Mich viel in der Schule engagieren, den Kindern zuhause das Notensystem als nicht so wichtig erklären?

 

Was meinst du?

Wie habt ihr euch entschieden?

Oder wie werdet ihr das in Zukunft in eurer Familie entscheiden?

 

Bei uns ist das Thema noch nicht endgültig vom Tisch.

 

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2018-04-03T11:40:44+00:00 3. April 2018|Allgemein|22 Comments

22 Comments

  1. Daniela Kölmel 3. April 2018 at 12:24 - Reply

    Unser (3.) Sohn geht seit der 3. Grundschulklasse auf eine freie Schule.
    Der „Druck “ ist weg und er kann sich (zum Teil) nach seinen Talenten entwickeln.
    Die Kosten und die „freiwilligen“ sozialen Stunden sind es uns wert.
    Aber: auch die freien Schulen müssen sich an den Lehr-bzw Bildungsplan halten.
    Sie gehen dazu nur „andere“ Wege.
    Wir haben diese Entscheidung nicht bereut. Er ist jetzt in der 5. Klasse.
    Wir müssen uns die Kosten nicht „absparen“ sondern haben uns eine zusätzliche Einkommensquelle geschaffen, die weit mehr einbringt, als die Schule kostet….

    • babsistgruen 3. April 2018 at 12:54 - Reply

      Hört sich nach einer super Lösung für euch an, Daniela! Danke für den Einblick.
      Eure ersten zwei Söhne waren also auf einer staatlichen Schule?
      Und magst du mir sagen, warum ihr gewechselt habt?

  2. Ex-Studentin 3. April 2018 at 14:53 - Reply

    Ich würde es erst mal versuchen, die Kinder auf eine öffentliche Schule zu stecken. Auch wegen der sozialen Kontakte, wenn z.B. Freunde aus dem Kindergarten auf die gleiche Schule gehen. Ich kam mit dem Schulsystem gut zurecht. Leider bekomme ich von Kollegen und Freunden mit, dass der Leistungsdruck sich sehr zum negativen verändert hat. Die Kinder werden mit Hausaufgaben überhäuft.

    Ich hatte damals z.B. nur 4 Stunden jeden Tag Unterricht in der Grundschule. Viel gesungen, getanzt, Blockflöte gelernt. Trotzdem auch Mathe und Deutsch so gut vermittelt bekommen, dass ich auf der weiterführenden Schule keinerlei Probleme hatte. Bei privaten Schulen habe ich Angst, dass die Kinder nicht die Abschlussprüfungen schaffen, falls der Lehrplan „anders interpretiert“ wird. Es kommt letztlich auf das Kind an, welche Schule die Richtige ist. Für mich war die Öffentliche super.

    • babsistgruen 3. April 2018 at 15:03 - Reply

      Hey Jenny,

      vielen Dank für deine Meinung zu dem Thema!

      Meine Befürchtung ist, dass der Druck auf einer staatlichen Schule sehr hoch ist und dass gleichzeitig die Qualität der Lehre nicht so gut ist.
      Ich habe zum Beispiel sowieso immer nur so viel gelernt, dass ich eben noch versetzt werde und habe so mein Abitur gemacht.
      Ich habe also keine Sorge, dass ein Lehrplan nicht ausreicht, dass die Kinder es auf der freien Schule trotzdem schaffen das Abitur zu machen.
      Ich habe es ja auch geschafft, obwohl kaum gelernt. 😉

      Ich habe aber Sorge, dass sie keinen Spaß am Lernen haben werden, weil sie an der staatlichen Schule mit den Noten daran gehindert werden, viel Spaß zu haben.

      Wenn es bei dir nicht so war, dann ist das beruhigend für mich, falls es die staatliche Schule wird 😉

      • Ex-Studentin 3. April 2018 at 15:14 - Reply

        Hi Babett,
        ich handhabe es da wie im Supermarkt: Ich teste erst mal die günstige Version, sie kann ja trotzdem gut sein. Auf das teure Produkt kann man dann immer noch umsteigen. Es kommt nicht unbedingt auf die Schule an, sondern auf die einzelnen Lehrer. Ob z.B. Mathe Spaß macht, ist oft von der Person abhängig, die vorne steht.

        • babsistgruen 4. April 2018 at 7:59 - Reply

          Ich finde es schwierig die Wahl der Schule mit einem Angebot im Supermarkt zu vergleichen. Falls es nicht klappt, holt man das Kind ja doch aus seinem gewohnten sozialen Umfeld…Das schätze ich etwas schwieriger ein als etwas umzutauschen 😉
          Ja, der Lehrer macht natürlich ganz viel aus!
          Wenn nun aber die Lehrerschaft an sich den Kindern ggü. viel zugewandter ist, und der Umgang in der Schule an sich anders ist – gemeinschaftlicher, optimistischer, die Kinder werden in Gremien miteinbezogen, die Eltern selbst sind auch in Gremien und Elternarbeit mit der Schule und den Lehrern verbunden…
          Dann spricht das für mich wieder rum für die freie Schule.

          • Pascal Weichert 4. April 2018 at 19:22

            Hey Jenni
            Hey Babett,

            das die Lehrer der Knackpunkt ist sehe ich auch. Bei einer Privatschule hat man den Vorteil, dass die Lehrer nicht verbeamtet sind und man somit auch keine extremen „Lehererleichen“ hat.

            Bei dem Sozialen Umfeld frage ich mich, will ich überhaupt, dass mein Kind auf diese Staatliche Schule geht. Ich war auf 9 verschiedenen Schulen, wenn ich richtig gezählt habe. Davon waren 2 Staatliche sehr Katastrophal, diese lagen auch in einem Sozialen Brennpunkt. Dementsprechend galt auf diesen Schulen auch das Gesetz der Straße. Sprich das Umfeld war nicht so Pralle.

            Dass das Kind das Umfeld wechseln muss, ist auch nur am Anfang negativ. Wie bei allen Sachen, zuerst wird es schlimmer, dann besser 🙂 Da das Kind dann außerhalb der Komfortzone ist, muss es sich an anderen Gegebenheiten anpassen und sein Horizont erweitern. Es eignet sich dadurch eine sehr hohe Sozialkompetenz an. Natürlich sollte dies nicht übertrieben werden, aber ich halte es für nicht schlimm, eher förderlich.

            Das der Lehrplan anders Interpretiert wird halte ich in Deutschland für kaum Möglich. Privatschulen haben in diesen Land leider nur ein ganz kleinen Spielraum.

            Welche Schule die bessere ist, muss Individuel entschieden werden. Ich hatte auch gute Öffentliche. Oder ob das Kind überhaupt in Deutschland zur Schule geschickt werden soll. In Deutschland stehen leider sehr viele unnützliche Dinge auf dem Lehrplan. Stichpunkt: Deutsch Interpretation. Er wird immer weiter aufgebläht. Hm. Man könnte fast meinen, dass die Personen die solche Lehrpläne schreiben, die Jungen Menschen schon mal auf die ausufernde Bürokratie vorbereiten wollen.

            Auch ist der Lehrplan teilweise Politisch Motiviert. So mussten wir in der 13. Klasse einen Aufsatz schreiben, warum die Sanktionen gegenüber Russland auch aus ökonomischer Sicht gut sind. Auf der Ersatzschule haben uns die Berufsberater und Bewerbungstrainer versucht beizubringen, dass uns die Unternehmer nur ausnehmen und während des Berufslebens schikanieren wollen. Hinzu kommt, dass der Lehrplan immer weiter aufgebläht wird und die wirklich wichtigen Dinge immer weniger Gewicht haben. Viele Bundesländer haben Informatik nicht richtig als Lehrfach. Aber wenn Sie es als Fach haben, können es die Lehrer nicht. Von Ökonomischer Kompetenz muss ich auf den normalen Schulen nicht erst anfangen. #Kommunismusistgutwurdenurfalschumgesetzt Auch eine Speziialisierung auf den Schüler findet kaum statt.

            So kommt es, dass unsere gesamte Klasse mehr Mathe über den Youtubekanal von TheSimpleMaths und Mathe bei Daniel Jung gelernt hatte, als über unsere Mathelehrerin, die aber zugegebener maße zu den Bemühten gehört hatte 🙂

            Auch sind die Öffentlichen Schulen Kalkuliert unterbesetzt. Deshalb gibt es auch so viele Unterrichtsausfälle. Was bei der Qualität aber nicht unbedingt schlimm ist 😀

            Wenn es mein einziges Ziel ist, das beste für mein Kind zu wollen, würde ich es wohl nicht in Deutschland zur schule schicken. Wenn es um das Abitur geht würde ich mein Kind raten, es auf einer Berufbildenenschule zu machen, da diese näher an der Industrie und somit am realen Arbeitsleben sind 🙂

            Gruß,

            Pascal

        • Ex-Studentin 5. April 2018 at 8:27 - Reply

          Hi Babett,
          bei der Grundschule gab es die Option private Schule nicht. Alle sind zur Grundschule im Ort gegangen. Dorthin ging jeder. Die weiterführende Waldorfschule ist schwer zu erreichen. Eltern fahren ihre Kinder (hätten meine Eltern nicht machen können). Ich bin stattdessen jeden Tag 45min hin- und zurück mit dem Zug gefahren. Dadurch hatte ich immer meine Hausaufgaben und soziale Kontakte. Leute von privaten Schulen waren für mich „komisch“. Schwer erziehbare Kinder, Kinder mit ADHS oder schlechten Noten wechselten dort hin. Manche wechselten zur Oberstufe zurück auf meine Schule und hatten Probleme, ihr Abitur zu machen. In Musik waren immerhin alle gut. Führerschein, Ausbildung, Studium.. man kommt um Leistungsdruck nicht immer drumrum. Schulwechsel sind nicht schön, aber verkraftbar. War z.B. anfangs auf einer Gesamtschule. Die Hälfte der Klasse konnte nicht richtig lesen, gelernt hat man kaum was. Habe als Kind aber nichts gesagt, waren ja meine Freunde. Habe dann im Unterricht viel geschlafen, sodass meine Mutter mich dann aufs normale Gymnasium gesteckt hat. Die 90 Euro im Monat für die Zugfahrkarte war eine hohe Ausgabe und eine Investition zugleich. Meine Meinung basiert natürlich nur auf meiner subjektiven Meinung. Ich war eine „Hochleisterin“. Mir fiel das Lernen leicht und war Klassenbeste. Wurde früher eingeschult und habe eine Klasse übersprungen. Für mein Maschinenbau-Studium war es gut, dass ich in Mathematik und Physik so gefordert wurde. Für viele meiner Freundinnen, die was Kreatives oder Soziales machen wollten, war das naturwissenschaftlich ausgerichtete Gymnasium hingegen eine Qual. Die meisten haben die Schule gewechselt. Alternativ gab es noch ein Internat für Hochleister, die mich eingeladen hatten. Aber die 300 Euro Schulgeld waren für meine Eltern nicht stemmbar.

          Deswegen habe ich mir vorgenommen, es ähnlich zu machen: Private Schulen sind erst eine Option, wenn die Kinder sich auf der öffentlichen Schule nicht entwickeln können. Dann werden sie auch froh über den Wechsel sein und neue Freunde finden.

          • babsistgruen 9. April 2018 at 10:04

            Hey Jenny,

            danke für deine ausführliche Erläuterung deiner Schulkarriere. Das hilft mir sehr, deine Sichtweise einzuordnen.
            Du bist dann ein ganz schönes „Käppsele“ wie wir hier sagen würden 😉

            Wenn das Kind sehr naturwisschenschaftlich interessiert ist, wird es auf der Waldorfschule wahrscheinlich spätestens ab Klasse 8 oder 9 unpassend.
            Wenn die Kinder so alt sind, wäre ich für einen Wechsel an eine andere Schule offen. Ich denke, dann sind die Kinder so alt und gefestigt in ihrer Persönlichkeit, dass sie Noten und Leistungsdruck ganz anders einordnen als mit 6 oder 7 Jahren.

  3. Silvia 3. April 2018 at 15:18 - Reply

    Unsere Kinder sind an der Waldorfschule und wir sind alle glücklich damit. Meine Große kann dort ihre kreativen Fähigkeiten voll entfalten und sie wird so angenommen wie sie ist (etwas verträumt). Mein Sohn ist eine Klasse drunter und bekommt seine extra Aufgaben wenn er Mal wieder schneller war als die anderen. Meine kleine Tochter wird dieses Jahr eingeschult und freut sich schon wahnsinnig darauf. Und auch mein jüngster Sohn wird auf diese Schule kommen.
    Natürlich kostet sie nicht gerade wenig, aber um die Titelfrage zu beantworten: Wir sehen diese Schule als Investition in die Bildung und viel wichtiger noch in die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder. Denn die Art und Weise wie sie dort lernen, das kann keine staatliche Schule leisten. Ich habe viel Kontakt zu Müttern gleichaltriger Kinder hier im Ort und ich bin immer wieder aufs Neue glücklich über unsere Entscheidung zur Waldorfschule.
    Es sei aber auch gesagt, dass diese Schulform nicht für jeden geeignet ist. Damit meine ich sowohl Eltern wie auch Kinder.
    Und Babette, wenn dein Kind dieses Jahr eingeschult werden soll, dann bist du eigentlich schon zu spät dran mit deiner Frage.

    • babsistgruen 4. April 2018 at 8:04 - Reply

      Danke Silvia, bei uns ist es auch eine Waldorfschule, die in der Auswahl steht.
      Deinen Punkt mit der Investition in die Persönlichkeitsentwicklung kann ich sehr gut nachvollziehen! Ich sehe es ähnlich.
      Ich hatte noch einen Kommentar auf Facebook und sie schrieb, dass meine Rechnung nicht ganz richtig ist:
      „Ich finde die Rechnung nicht ganz stimmig, denn sie berücksichtigt nicht die Kosten einer Regelschule. Meine Kinder sind auf einer freien Schule, und was ich jetzt die letzten Jahre z.B. nicht gezahlt habe, einige Freunde und Bekannte mit Kindern auf Regelschulen jedoch schon: – Schulranzen, – Schulbücher, – Nachhilfeunterricht, – Aufwand eigener Zeit wegen Hausaufgabenhilfe, Lernen für Klausuren oder Problemen mit Schule/Lehrern/Mitschülern, – psychologische und sonstige Unterstützung wegen z.B. „Lernschwierigkeiten“, LRS, AD(H)S, Hochbegabung, Hochsensibilität, – Aktivitäten, die an Regelschulen unter „Freizeitaktivitäten“ fallen“

      Und ich denke, da hat sie einen wahren Punkt getroffen. Die Kosten, die aufgrund von psychischen und anderen Problemen in staatlichen Schulen auf einen zu kommen, können nicht unerheblich sein!
      Denn selbst Krankenkassen haben schon diverse Projekte, die die Gesundheit an staatlichen Schulen fördern sollen.

    • babsistgruen 4. April 2018 at 8:05 - Reply

      Ach so und nein, wir sind noch nicht zu spät. Das ist schon abgeklärt!

  4. Michael 3. April 2018 at 15:47 - Reply

    Moin Babett,
    mehrere Dinge, die teils abhängig vom Bundesland sind:

    Lehrmittelfreiheit gibt es in manchen (den meisten?) Bundesländern, das heist für die Schulbücher usw. sorgt die öffentliche Schule, für die Eltern bleiben die Stifte, Hefte und sonstiger Kleinkram. Gibt es die Lehrmittelfreiheit auch an privaten Schulen in Deinem Bundesland?

    Bei uns in Hamburg sind die privaten Schulen teils kirchlich, teils aus kuriosen Vereinen hervorgegangen. Auch da muss man sehr aufpassen was da als selbstverständlich für den Schulalltag vorrausgesetzt wird.

    Kommt es mir nur so vor? Oder glaubst Du schon zu wissen das dein Kind sich einem „Druck“ ausgesetzt fühlen wird? Vielleicht findet Dein Sohn es schon in der Grundschule (wie mein Sohn) voll doof das es keine Noten gibt, sondern nur dieses BlaBla auf einem „Zeugnis, das keines ist“.

    Aus Deinem Kommentar auf Jenny wird deutlich das Dir Abitur wichtig ist. Das wichtigste ist aber nach der Grundschule keinen unnötigen Druck aufzubauen, indem man ein Kind zu einem Gymnasium schickt obwohl es keine entsprechende Empfehlung der Grundschule gibt.

    Ich sehe es wie Jenny, einfach mal die öffentliche Schule ausprobieren. Nach den Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis sind die meisten privaten Schulen nur Kuschelveranstaltungen für ängstliche Eltern, die Kinder haben garnicht soviel davon.

    • babsistgruen 4. April 2018 at 8:12 - Reply

      Hi Michael,
      ja, ich glaube, dass mein Sohn nicht gut auf Druck zu sprechen ist. 6 Jahre lange Erfahrung 😉
      Und zum Thema Noten: Die machen süchtig! Und nur weil sie süchtig machen, und Kinder danach verlangen, gebe ich ihnen ja auch nicht unbegrenzt Zucker oder Alkohol.
      Weißt du worauf ich hinaus will?
      Und mein Sohn würde definitiv nach Noten verlangen. Deswegen muss ich die ihm als Elternteil aber nicht geben.
      Ob meine Kinder Abitur machen oder nicht, ist mir eigentlich nicht so wichtig. Ich denke, das ergibt sich dann im Laufe der Schulzeit.
      Ich habe halt eines gemacht und mein Mann auch. Aber ich würde nicht darauf pochen.
      Ich denke, dass ein Realschulabschluss und Spaß an einem handwerklichen Job auch ne schöne Sachen sind.
      Und dass die Schullaufbahn nicht den späteren Erfolg im Beruf bestimmt, das wissen wir ja alle.
      Habe früher Nachhilfe gegeben und fand die Aufgaben in der Realschule wesentlich sinnvoller als im Gymnasium:
      Sehr realitätsfern manchmal und für Kinder nicht sehr hilfreich beim Lernen.

  5. Max 3. April 2018 at 23:49 - Reply

    Aus dem näheren Umfeld: Kinder mit einer entsprechenden Empfehlung haben meiner Beobachtung nach keine Probleme mit einem Gymnasium – auch G8 ist da kein größeres Problem. Alle Kinder ohne Empfehlung, die von ihren Eltern trotzdem aufs Gymnasium geschickt wurden, bekamen größere Probleme und jammern über Leistungsstress.

    Im Vergleich: Montessori und Waldorf versus ordentliches und anspruchsvolles Gymnasium gibt es hier in Sachen Rechtschreibung und Vokabelwissen (etwa Französisch) himmelweite Unterschiede. Der Lerndruck und das Lerntempo ist auf einem regulären und guten Gymnasium weit höher. Das kann zu leistungsstarken Schülern, die sich sonst langweilen würden, wunderbar passen. Leistungsschwächere und langsamere Kinder kann und wird das zermürben.

    Dass man sein leistungsschwächeres Kind schützt und sich um eine „freiere“ und „kuscheligere“ Schule bemüht, ist völlig legitim. Bei leistungsstärkeren Kindern, die durchaus Lust auf ein höheres Tempo haben, schadet es meiner Meinung nach nichts, das Kind in den Entscheidungsprozess einzubinden und es vor die Wahl zu stellen. Dass sich Kinder, die ähnlich leistungsstark sind, durchgängig ab Grundschule oder Kindergarten gegenseitig begleiten und sich so tiefe und langjährige Freundschaften bilden könnte, finde ich für die Kinder sehr bereichernd.

    • babsistgruen 4. April 2018 at 8:19 - Reply

      Hi Max, danke für deine Sichtweise!
      Ich finde es auch legitim, wenn man leistungsstarke Kinder schützen will. Findest du nicht?
      Klar, die können das auf den ersten Blick vielleicht besser ab, aber was macht das mit ihnen?
      Ich finde es überhaupt sehr schwierig sich über die Leistung zu definieren. Egal ob man gut ist oder schlecht. Das ist ja auch nur eine von der Gesellschaft vorgefertigte Schablone. Gut und schlecht, leistungsstark und leistungsschwach wird in anderen Gesellschaften nach ganz andere Kriterien beurteilt.

      Bei uns wäre es nun auch noch so, dass die Freundschaften auf der freien Schule die längeren wären.
      Denn viele Kinder vom Kindergarten wechseln in die freie Schule.

  6. Katja 3. April 2018 at 23:50 - Reply

    Meine Tochter hatte nach 2 Wochen schon keine Lust mehr auf Schule(Staatlich). Sie hat aber ihre Lehrerin gemocht und ist für die Lehrerin in die Schule gegangen, Leider hatte diese dann ein BurnOut und kam nie wieder. Da war meine Tochter gerade mal ein halbes Jahr in der ersten Klasse. Danach kam eine weniger tolle Lehrerin, die auch eigenartig zu den Kindern war und vor allem weniger gute Kinder hat spüren lassen, dass man es einfach nicht drauf hat.
    Meine Tochter ist jetzt in der 4. Klasse und alles in allem muss ich sagen, kam es zu stetigen Lehrerwechsel, dadurch wurde der Stundenplan bis zu 4mal im Jahr gewechselt. Dieses Schuljahr hatte sie schon 4 Kunstlehrer und 3 Mathelehrer.
    Ich weiss nicht, ob die Situationen an freien Schulen unbedingt besser ist, als an den Staatlichen. Z.B. werden die Lehrer dort meistens schlechter bezahlt und der Lehrermangel ist auch da zu spüren.
    Die Lernmethoden sind an den Freien in der Regel viel besser. An unserer Schule sind auch junge Lehrer, die gerne freien Unterricht gestalten. Die werden dann aber wiederum von den älteren Lehrern oder der Direktorin oder den Eltern(die die Methoden nicht für gut heissen) ausgebremst.
    Ich glaube, wichtig ist, sich die Schulen, die in Frage kommen genau anzuschauen und auch mit den Lehrern zu reden und danach entscheiden, ob die Schule zum Charakter des Kindes passt.
    Ich bin nicht wirklich unzufrieden mit der Schule meiner Tochter. Der Hort ist sehr gut und die Schule hat viel für die Kinder gemacht und organisiert.
    Man muss an den Kindern dran bleiben und sie durch den gesamten Schulverlauf mal mehr und dann vielleicht auch mal weniger unterstützen. Zu Hause spielerisch Sachen wiederholen und mit den Kiddies lernen und viel lesen und lesen üben. Dann klappt das auch.

    Das einzige was mir jetzt nach den Jahren auf der Grundschule aufgefallen ist: Mein Kind hat diese natürliche kindliche Neugierde und die Lust Sachen zu entdecken und dabei was zu lernen fast komplett verloren. Ich kann aber nicht sagen, ob es an unserem Schulsystem liegt, dem Älterwerden oder an den modernen Medien…oder an allem ein bisschen 😉

    Aber ein verändertes Schulsystem würde uns allen guttun.

    • babsistgruen 9. April 2018 at 10:12 - Reply

      Hallo Katja,
      danke für deine Gedanken.
      Ich finde auch, dass uns ein verändertes Schulsystem grundsätzlich gut tun würde!

      Ich erhoffe mir, durch eine freie Schule diese kindliche Lernfreude erhalten zu können. Die Lehrer sind normalerweise motivierter trotz niedrigerem Gehalt, denn es stehen ganz andere Ideale hinter ihrer Motivation. Zumindest ist es das, was ich bisher erleben durfte. Sicher gibt es da aber auch Ausnahmen.
      An der Waldorfschule gibt es das Klassenlehrersystem bis zur 8.Klasse, die Kinder behalten ihre Leherin also von der 1. bis zum Ende der 8. Klasse. Das Lernen soll durch die persönliche Bindung der Kinder an die Lehrer leichter und anders geschehen.

      Viele Grüße zu dir

  7. Lena Busch 4. April 2018 at 11:18 - Reply

    Diesen Verlust an der Lernfreude kenne ich leider von vielen Regelschulkindern gegen Ende des Grundschulalters 🙁 Meine Große ist jetzt fast 11, an ihr und ihren Freilernerfreunden und Freunden an der freien Schule kann ich das bisher nicht beobachten. Aber die arbeiten halt in ihren Stärken, ihren Neigungen und ihrer Begeisterung.

    Einige Abgänger unserer Schule (genehmigte Ersatzschule, bis Ende Alter „10. Klasse“ – gibt ja sowas da nicht) machen im Anschluß eine normale Oberstufe an einem Gymnasium und dort Abitur, teils weil sie das Schulsystem von Freunden und Bekannten kennenlernen wollen, sei es um die Berufsschulpflicht zu überbrücken oder aus anderen Gründen.

    Bisher haben von denen alle ein sehr gutes Abitur gemacht (klar, sie wollten das ja) und sie waren entsetzt über 2 Dinge: das langsame Tempo, sie empfanden die Herangehensweisen stets als Zeitverschwendung, und die Lethargie und „Lernart“ der meisten ihrer Mitschüler (Bulimie-Lernen für die Klausur), die sie gleichwohl verständlich fanden in der Situation. Ähnliches kenne ich von Freilerner-Schilderungen über die Uni. Und das alles sind ja junge Menschen, die nie bewertet wurden, nie Noten bekommen haben und immer nur tun konnten, was sie wollten 😉
    Lernen ist sowas Wunderbares, es ist so schrecklich, wie die natürliche Lernfreude der Kinder oft systematisch zerstört wird.

    Schon wenn ich nur meine Zeit und Nerven rechnen würde im Verhältnis zu dem, was Freundinnen da an Begleitung und Hausaufgabenbetreuung und sowas brauchen, würde sich das Schulgeld schon „rentieren“. Ich re-investiere quasi einfach das Kindergeld 😉

    Regelschule „ausprobieren“ geht oft nach hinten los. Die meisten freien Schulen – gerade die, die wirklich die Schulpflicht abdecken und nicht selbst Abschlüsse machen – haben ja ewig lange Wartelisten. Und die Allermeisten von ihnen nehmen keine bis fast keine Quereinsteiger von Regelschulen, zumal sie für den zwangsläufig mehr oder weniger intensiv zu begleitenden Deschoolingprozess meist zuwenig Kapazitäten haben. Durch den Blog und den Bildungskongress bekomme ich oft nach wie vor sehr verzweifelte Post von Eltern, das ist so ein Leidensthema 🙁

    • babsistgruen 9. April 2018 at 10:18 - Reply

      Hi Lena,
      danke für deine Einschätzung und deine Erzählung von den Unschooling Kids.
      Auch dass das Wechseln von Regelschule auf freie Schule schwieriger ist, als sich die meisten von uns das vorstellen.
      Ich kann es nachvollziehen.
      Das reinvestierte Kindergeld scheint sich für euch ja sehr bezahlt zu machen 😉

      Liebe Grüße zu dir

  8. Katharina 13. April 2018 at 10:17 - Reply

    Im ländlichen Raum ist die Entscheidung für eine freie Schule auch immer eine Frage der Anbindung. Bei uns wäre das gar nicht so einfach möglich, die Kinder in eine andere Schule zu stecken, als die „Dorfschule“ nebenan: Entweder haben sie lange Fahrtwege mit dem Bus oder dem Fahrrad vor sich, oder wir fahren sie mit dem Auto, was uns vor andere logistische Probleme stellt. Oder wir geben das Geld für einen Fahrdienst aus.

    Aus dieser Perspektive heraus sehe ich es eher so, dass wir an den staatlichen Schulen den Druck rausnehmen sollten. In Brandenburg wird gerade zum Beispiel diskutiert, die Noten in der 3. und 4. Klasse abzuschaffen.

    Und noch ein weiterer Punkt kommt ins Spiel: Hier wie dort hängt sehr viel vom Einsatz der Pädagog*innen und Erzieher*innen ab. Wenn da passt, ist die Schulform fast egal.

  9. Tim 23. April 2018 at 14:41 - Reply

    Die Anekdote aus den eigenen Erfahrungswerten finde ich interessant. Bei mir war es ähnlich, auf dem Gymnasium konnte ich mit dem Druck lernen zu müssen für Klausuren – und dann wieder aus dem Kopf- auch gar nix anfangen. Ich habe nicht verstanden, bzw. ich konnte nicht akzeptieren, etwas lernen zu müssen, das mir egal ist. Das endete dann darin, dass ich überhaupt nicht mehr gelernt habe, nie Hausaufgaben usw. – glücklicherweise hat es aber trotzdem noch – wie auch immer- für akzeptable Noten und den Abschluss gereicht. Später, als man sich für ein Studium oder eine Ausbildung beworben hat, dann ist das gar kein Problem mehr gewesen, einfach, weil man sich dann etwas aussuchen kann, was einen auch interessiert – denke, vielen wird es so gehen.

    Btw. In Japan gibt es soweit ich weiß überhaupt keine Noten und man kommt automatisch weiter, auch wenn man praktisch durchgehend dem Unterricht fernbleibt. Ich weiß allerdings nicht, ob das auch noch für Oberstufen gilt.

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